Zum Haupinhalt springen

Diversity und Chancengleichheit

Berlin ist vielfältig - die IBB Gruppe ist es auch. Unterschiedliche Perspektiven werden geschätzt, denn sie sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für den Unternehmenserfolg. Deshalb fördert die IBB Gruppe eine vielfältige Beschäftigtenstruktur und schafft einen Rahmen, in dem Unterschiede hinsichtlich ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität fair berücksichtigt werden.

In der IBB wirken etablierte Beschäftigtenvertretungen (Frauenvertreterin, Personalrat, Schwerbehindertenvertretung), der Stab People & Culture mit der Diversity Officer, die Inklusionsbeauftragte sowie die Führungskräfte gemeinsam für Diversity, Gleichstellung und Antidiskriminierung aller Beschäftigten. Die Diversity Officer verantwortet die strategische Weiterentwicklung der Diversity-Aktivitäten, die Inklusionsbeauftragte begleitet insbesondere die Umsetzung der Inklusionsvereinbarung und die Belange von Menschen mit Behinderung. Auf dieser Basis erfüllt die IBB ihre Organisationspflichten gemäß Grundgesetz, Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz (AGG) , Berliner Landesgleichstellungsgesetz (LGG) und Sozialgesetzbuch vollständig.

Diversity als strategisches Fokusthema

Neben Nachhaltigkeit und Digitalisierung ist Diversity eines der drei strategischen Fokusthemen der IBB Gruppe. Zur Verankerung des Themas wurde eine klare Diversity-Infrastruktur etabliert: Die Diversity Officer ist im Bereich People & Culture angesiedelt und berichtet an den Vorstandsvorsitzenden. Sie verantwortet die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung des Themas. Das bereichsübergreifend besetzte Diversity-PowerTeam unterstützt die Steuerung und Umsetzung der Diversity-Strategie.

Das DiversiTeam besteht aus Mitarbeitenden der Schwesterunternehmen der IBB Gruppe und wirkt als Multiplikator:innen-Team. Es begleitet alle Diversity-Maßnahmen und -Initiativen, engagiert sich für Antidiskriminierung und trägt zur Stärkung einer inklusiven Unternehmenskultur bei. Bei der Zusammensetzung des Teams wurde bewusst auf Vielfalt geachtet - über Generationen, Hierarchieebenen sowie ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern. Die Mitglieder des Teams stehen als vertrauensvolle Ansprechpersonen zur Verfügung und sensibilisieren die Belegschaft zu relevanten Diversitätsaspekten, wie z.B. religiösen Festen, in der IBB Gruppe und tragen somit zur Sichtbarmachung der Vielfalt bei.

Seit 2022 bekennt sich die IBB zur Charta der Vielfalt , Deutschlands größter Initiative für Vielfalt und Inklusion am Arbeitsplatz. Der gemeinnützige Verein setzt sich seit 2006 für die Verankerung von Vielfalt in Wirtschaft und Gesellschaft ein und unterstützt Organisationen bei der Etablierung eines wertschätzenden Diversity-Managements. Grundlage des Engagements ist die Diversity-Strategie der IBB mit dem Ziel, Vielfalt sichtbar zu machen, eine Kultur des inklusiven Miteinanders zu fördern und Chancengerechtigkeit zu stärken.

Die strategischen Maßnahmen konzentrieren sich auf drei Handlungsfelder:

  • Inklusive Unternehmenskultur
  • Diversitätssensible Prozesse und Praktiken
  • Gestaltung IBB-relevanter Diversitätsdimensionen

Diese Handlungsfelder bilden den Rahmen für alle Aktivitäten und Initiativen rund um Vielfalt in der IBB Gruppe. Durch interne und externe Maßnahmen wie Veranstaltungen, Intranetbeiträge und den engen Austausch mit den Mitarbeitenden setzt die IBB ihre Selbstverpflichtung zur Förderung und Wertschätzung von Vielfalt um. Alle Formate richten sich gruppenweit an sämtliche Mitarbeitenden - unabhängig von Hierarchiestufe, Funktion oder Beschäftigungsumfang. Beispiele hierfür sind die Teilnahme am Christopher Street Day in Berlin, die interne Diversity-Messe im Rahmen des Deutschen Diversity-Tages, Sensibilisierungsseminare zu Antidiskriminierung sowie Beiträge auf der jährlichen Führungskräftekonferenz.

Ziele und Maßnahmen nach Diversity-Dimensionen

Generationenübergreifende Zusammenarbeit fördern

In der IBB Gruppe arbeiten vier Generationen zusammen. Die lebenszyklusorientierte Personalpolitik zielt darauf ab, für alle Altersgruppen attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen sowie individuelle Leistungsfähigkeit und Motivation langfristig zu sichern. Die Gestaltung des demografischen Wandels ist ein zentrales Element der Personalstrategie. Dazu gehörten 2023 unter anderem frühzeitige Nachfolge- und Nachbesetzungsplanungen sowie die Übernahme von Auszubildenden und Dual-Studierenden.

Darüber hinaus fördern wir aktiv die generationsübergreifende Vernetzung innerhalb der IBB Gruppe. Formate wie Blind Coffee Dates, Lunch Breaks, gezielte Vernetzungsangebote für neue Mitarbeitende sowie das Atrium als offener Raum für Austausch und Begegnungen bieten Gelegenheiten zum Dialog über Altersgrenzen hinweg und stärken das Miteinander in der gesamten Organisation.

Menschen mit Behinderung fördern

Seit Jahren setzen wir uns systematisch für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ein. Die Beschäftigten mit Behinderung werden in der IBB Gruppe von ihren Führungskräften hinsichtlich ihrer individuellen Bedürfnisse begleitet. In der IBB stehen die Schwerbehindertenvertretung, Inklusionsbeauftragte sowie der Bereich People & Culture unterstützend zur Seite und engagieren sich dafür, Barrieren abzubauen und passende Lösungen zu finden. Dieses Engagement spiegelt sich in der Unterzeichnung unserer Inklusionsvereinbarung nach § 166 des Sozialgesetzbuches IX wider – ein klares Bekenntnis, das Ziel zu verfolgen, Inklusion im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention in unserer gesamten Organisation zu fördern.

Im Jahr 2023 waren 5,85 % der Beschäftigten in der IBB Gruppe schwerbehindert oder gleichgestellt.

Gleichstellung von Frauen und Männern gestalten

Seit 2006 fördern wir aktiv und systematisch die Karrieren von Frauen, die paritätische Besetzung von Führungspositionen und die Entgeltgleichheit.

Dank unserer bisherigen Bemühungen und Frauenförderpläne haben wir bedeutende Fortschritte erzielt. Geschlechterparität auf der Ebene der Abteilungsleitungen, den Grundsatz der gleichen Bezahlung für gleiche Arbeit und ein unterstützendes Umfeld, das insbesondere Frauen den Weg in Führungspositionen ebnet, sind einige unserer Erfolge.

Mit unserem aktuellen Frauenförderplan wollen wir Geschlechterparität auf allen Hierarchieebenen erreichen, einschließlich unserer ersten Führungsebene, den Bereichs- und Stabsleitungen. Wir streben auch Verbesserungen in Bereichen an, in denen wir bisher noch nicht die gewünschten Erfolge erzielt haben, wie beispielsweise der Frauenanteil in den MINT-Bereichen. Mit der Implementierung dieses Plans bekräftigen wir unser Engagement, strukturelle Barrieren weiter abzubauen und einen Arbeitsort zu schaffen, an dem die Vielfalt aller Geschlechter geschätzt wird. Auch in der IBT, IBB Ventures und IBC wirken Frauenförderpläne.

Zur Förderung von Austausch und gegenseitiger Unterstützung werden auch in diesem Rahmen Formate zur Vernetzung von Frauen innerhalb der IBB Gruppe etabliert.

Alle interessierten Frauen haben darüber hinaus die Möglichkeit, zielgruppenspezifische Inhouse-Seminare in Anspruch zu nehmen - mit inhaltlichen Schwerpunkten auf den Bereichen „Persönlichkeitsentwicklung & Empowerment“, „Rolle & Belastungen“ sowie „Vision & Karriere“.

Der vorliegende Frauenförderplan der IBB 2024-2029 konkretisiert die Ziele und beschreibt die Maßnahmen, mit denen wir die Erfolgsgeschichte der Förderung von Frauen fortführen möchten.

Förderung der Akzeptanz und Toleranz geschlechtlicher Vielfalt und sexueller Orientierung

In der internen und externen Kommunikation wird in der IBB-Gruppe auf gendergerechte Sprache geachtet, um sicherzustellen, dass alle Geschlechter angesprochen und repräsentiert werden.

Der IBB ist bewusst, dass eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe die Aufklärungs- und Akzeptanzarbeit zum Thema geschlechtlicher Identität und sexueller Orientierung bedarf. Ein Expertenvortrag hierzu diente zur Sensibilisierung und Bewusstseinsschaffung für die Herausforderungen und Belange der LGBTQIA-Gemeinschaft.

Richtlinie zur Antidiskriminierung in der IBB Gruppe

Im Juli 2023 hat die IBB erstmalig am Christopher Street Day in Berlin teilgenommen und damit Sichtbarkeit auf betrieblicher und gesellschaftlicher Ebene für Akzeptanz und Toleranz gezeigt.

Kulturelle Vielfalt

Die IBB fördert kulturelle Vielfalt und Chancengleichheit aktiv. Im Rahmen des Berliner Partizipations- und Integrationsgesetzes (PartMigG) werden sukzessive Maßnahmen zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte umgesetzt. Dazu zählt unter anderem eine interne Erhebung zum Migrationshintergrund gemäß den gesetzlichen Vorgaben. Zudem beteiligt sich die IBB regelmäßig an Matching- und Rekrutierungsveranstaltungen, unter anderem mit SocialBee sowie an Formaten des Landes Berlin, um den Zugang zu Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit internationalen Hintergründen zu erleichtern und sichtbar zu sein.