Kompetenz für wirksame Förderung
Förderimpact 2025 der IBB Gruppe
Der Förderimpact zeigt, wie die Aktivitäten der IBB Gruppe Berlin voranbringen. Die erzielten Effekte für Beschäftigung, Investitionen und Stadtentwicklung stehen für die Kompetenz der Gruppe über alle Geschäftsfelder hinweg. Für eine wirtschaftlich starke und soziale Stadt.
Von der übergeordneten Konjunktur gingen 2025 kaum Impulse für die Berliner Wirtschaft aus, was die wirtschaftliche Entwicklung der Hauptstadt spürbar ausgebremste. In diesem Umfeld hat die IBB Gruppe die klassischen Kernbereiche der Wirtschafts-, Immobilien- und Arbeitsmarktförderung sowie Start-ups und Nachhaltigkeitsthemen finanziert.
Kompetenz heißt, Förderwirkung messbar zu machen. Unsere Förderung mobilisiert private Investitionen, sichert und schafft Arbeitsplätze und stärkt die Berliner Wirtschaft.
Finanzierungen der IBB Gruppe
Im Jahr 2025 vergab die IBB Gruppe 24.253 Bewilligungen für Zuschüsse, Darlehen, Projektfinanzierungen, Beteiligungen und Bürgschaften in Höhe von insgesamt rund 2,94 Mrd. Euro. Damit finanzierten die IBB-Geschäftsbereiche Immobilien- und Stadtentwicklung (1,91 Mrd. Euro), Wirtschaftsförderung (923 Mio. Euro) sowie die Arbeitsmarktförderung (66 Mio. Euro) zusammen 2,89 Mrd. Euro Neugeschäft. Die Schwestergesellschaften IBB Ventures, IBB Business Team und IBB Capital trugen zusammen weitere 49 Mio. Euro bei.
Regionalwirtschaftliche Auswirkungen
Berücksichtigt man für die volkswirtschaftliche Betrachtung Ausgaben mit einem Investitionsbezug in Berlin, dann wurden 2025 rund 2,9 Mrd. Euro in neue Maschinen und Betriebsausstattungen, den Neu- und Ausbau bzw. die Sanierung von Wohnungen und Gewerbeimmobilien investiert.
Bedeutender Investitionsschub
Nach Berechnungen der IBB-Volkswirte entfielen im Jahr 2025 durch die Anschubfinanzierung in Höhe von 2,9 Mrd. Euro insgesamt rund 9 % der in Berlin getätigten privatwirtschaftlichen Investitionen auf Projekte, welche die IBB Gruppe und ihre Partner begleiteten und mitfinanzierten. Mit diesen Investitionen ist nach Auskunft der geförderten Unternehmen die Schaffung und der Erhalt von insgesamt 7.486 Arbeitsplätzen verbunden, darunter 2.018 neu geschaffene Arbeitsplätze. Von allen Arbeitsplätzen entfielen 4.653 Arbeitsplätze auf die IBB und 2.833 auf deren Schwestergesellschaften.
Wirtschaftskraft Berlins spürbar gestärkt
Neben der primären Wirkung der Investitionen in den von der IBB Gruppe geförderten Unternehmen betrachten die IBB-Volkswirte auch sekundäre Umsatz- und Beschäftigungseffekte in vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsbereichen der Berliner Wirtschaft. So profitieren mittelbar weitere Berliner Unternehmen von der Förderung, indem sie zum Beispiel zusätzliche Bau- und Dienstleistungen oder Vorprodukte bereitstellen können. Diese Impulse wirken wiederum auf volkswirtschaftliche Größen wie Wachstum, Beschäftigung und Einnahmen der öffentlichen Hand in ganz Berlin – und dies auch über die Förderperiode 2025 hinaus. Unter dem Strich führen die durch die IBB Gruppe und ihre Partner in Berlin angeschobenen Finanzierungen in Höhe von 2,9 Mrd. Euro nach einer Modellrechnung der IBB-Volkswirte zu einer Erhöhung des Berliner Bruttoinlandsprodukts von rund 3,8 Mrd. Euro im Zeitraum 2025 bis 2027. Davon wurden knapp 3 Mrd. Euro bereits in der Förderperiode 2025 wirksam.
Beschäftigung gesichert
Zudem wurden außerhalb der geförderten Unternehmen rechnerisch weitere rund 2.000 Arbeitsplätze in unterschiedlichen Bereichen der Berliner Wirtschaft zumindest vorübergehend gesichert. Zusammen mit den in der IBB Gruppe gemeldeten Arbeitsplätzen dieser Kategorie konnten in Berlin somit insgesamt rund 9.490 Personen vor der Arbeitslosigkeit bewahrt werden. Ohne diesen arbeitsplatzsichernden Effekt hätte die durchschnittliche Arbeitslosenquote 2025 rechnerisch sogar bei 10,7 % gelegen und damit 0,4-Prozentpunkte über dem vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg offiziell gemeldeten durchschnittlichen Jahreswert von 10,3 %.
Öffentliche Einnahmen profitieren
Von besonderem Interesse sind neben der Steigerung des Berliner Bruttoinlandsprodukts auch die voraussichtlichen Auswirkungen auf die Einnahmen der öffentlichen Hand. Diese profitiert einerseits von höheren Steuer- und Sozialversicherungseinnahmen, andererseits aber auch von einer geringeren Inanspruchnahme von Transferleistungen. So erhöhen sich die öffentlichen Einnahmen Berlins aufgrund der Förderungen der IBB Gruppe im Betrachtungszeitraum rechnerisch um rund 395 Mio. Euro.