Förderleistungen 2024 der IBB Gruppe
Wir fördern nachhaltig und wirkungsvoll
Das Jahr 2024 war geprägt von anhaltenden Krisen, Unsicherheiten und einem hartnäckigen konjunkturellen Stillstand in Deutschland. Von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung gingen daher kaum Impulse für die Berliner Wirtschaft aus, sodass die wirtschaftliche Entwicklung der Hauptstadt spürbar ausgebremst wurde. In diesem Umfeld hat die IBB Gruppe die klassischen Kernbereiche der Wirtschafts-, Immobilien- und Arbeitsmarktförderung sowie Start-ups und Nachhaltigkeitsthemen finanziert.
Finanzierungen der IBB Gruppe
Im Jahr 2024 vergab die IBB Gruppe 18.090 Bewilligungen für Zuschüsse, Darlehen, Projektfinanzierungen, Beteiligungen und Bürgschaften in Höhe von insgesamt rund 3,8 Mrd. Euro. Dabei finanzierten die drei IBB-Geschäftsbereiche Immobilien- und Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung sowie die Arbeitsmarktförderung zusammen knapp 3,69 Mrd. Euro Neugeschäft. Die IBB Ventures, IBB Business Team und IBB Capital trugen zusammen weitere 51,9 Mio. Euro bei.
Co-Investments der Partner
Über die 3,8 Mrd. Euro Zusagen der IBB Gruppe hinaus steuerten private und institutionelle Partner weitere 3,3 Mrd. Euro als Co-Investments bei, sodass ein gemeinsames Investitions- und Fördervolumen in Höhe von insgesamt rund 7 Mrd. Euro angeschoben wurde.
Regionalwirtschaftliche Auswirkungen der Förderleistungen
Berücksichtigt man für weitergehende volkswirtschaftliche Betrachtungen ausschließlich Ausgaben mit einem Investitionsbezug in Berlin, dann wurden insgesamt rund 2,5 Mrd. Euro in neue Maschinen und Betriebsausstattungen, den Neu- und Ausbau bzw. die Sanierung von Wohnungen und Gewerbeimmobilien investiert.
Bedeutender Investitionsschub
Nach Berechnungen der IBB-Volkswirte entfielen im Jahr 2024 durch diese Anschubfinanzierung in Höhe von 2,5 Mrd. Euro insgesamt rund 9 % der in Berlin getätigten privatwirtschaftlichen Investitionen auf Projekte, die von der IBB Gruppe und ihren Partnern begleitet und mitfinanziert wurden. Mit diesen Investitionen ist nach Auskunft der geförderten Unternehmen die Schaffung und der Erhalt von insgesamt 7.827 Arbeitsplätzen verbunden, darunter 2.012 neu geschaffene Arbeitsplätze.
Wirtschaftskraft gestärkt
Neben der primären Wirkung der Investitionen in den von der IBB Gruppe geförderten Unternehmen betrachten die IBB-Volkswirte auch sekundäre Umsatz- und Beschäftigungseffekte in vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsbereichen der Berliner Wirtschaft. So profitieren mittelbar weitere Berliner Unternehmen von der Förderung, indem sie zum Beispiel zusätzliche Bau- und Dienstleistungen oder Vorprodukte bereitstellen können. Diese Impulse wirken wiederum auf volkswirtschaftliche Größen wie Wachstum, Beschäftigung und Einnahmen der öffentlichen Hand in ganz Berlin – und dies auch über die Förderperiode 2024 hinaus.
Unter dem Strich führen die durch die IBB Gruppe und ihre Partner in Berlin angeschobenen Finanzierungen in Höhe von 2,5 Mrd. Euro nach einer Modellrechnung der IBB-Volkswirte zu einer Erhöhung des Berliner Bruttoinlandsprodukts von 3,2 Mrd. Euro im Zeitraum 2024 bis 2026. Davon wurden 2,6 Mrd. Euro bereits in der Förderperiode 2024 wirksam.
Beschäftigung gesichert
Zudem wurden außerhalb der geförderten Unternehmen weitere rund 1.600 Arbeitsplätze in unterschiedlichen Bereichen der Berliner Wirtschaft zumindest vorübergehend gesichert. Zusammen mit den in der IBB Gruppe gemeldeten Arbeitsplätzen dieser Kategorie konnten somit insgesamt rund 9.400 Personen vor der Arbeitslosigkeit bewahrt werden. Ohne diesen arbeitsplatzsichernden Effekt hätte die durchschnittliche Arbeitslosenquote 2024 rechnerisch sogar bei 10,1 % gelegen und damit 0,4-Prozentpunkte über dem vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg offiziell gemeldeten durchschnittlichen Jahreswert von 9,7 %.
Öffentliche Einnahmen profitieren
Von besonderem Interesse sind neben der Steigerung des Berliner Bruttoinlandsprodukts auch die Auswirkungen auf die Einnahmen der öffentlichen Hand. Diese profitiert einerseits von höheren Steuer- und Sozialversicherungseinnahmen, andererseits aber auch von einer geringeren Inanspruchnahme von Transferleistungen. So erhöhen sich die öffentlichen Einnahmen Berlins aufgrund der Förderungen der IBB Gruppe um rund 340 Mio. Euro im Betrachtungszeitraum.